START   |   ZIELE   |   NETZWERKE   |   BIMEDIALER AUSSENDIENST   |   THEMENABENDE   |   KONTAKT

HUMANMEDIZIN

Röntgenuntersuchung

Das Standardverfahren bei der Untersuchung anhaltender Rückenschmerzen ist das Röntgen der Wirbelsäule. Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, die weiche Körpergewebe gut durchdringen können und von den Knochen absorbiert werden. Letztere sind somit durch Röntgen besonders gut darstellbar. Um eventuelle Veränderungen des Skeletts dreidimensional beurteilen zu können, müssen in der Regel Abbildungen in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen gefertigt werden.
Oftmals wird die gesamte Wirbelsäule geröntgt, auch wenn die Schmerzen auf einen bestimmten Bereich begrenzt sind. Dies verschafft dem Arzt einen Eindruck vom allgemeinen Zustand der Wirbelsäule. Bei der Standardaufnahme, die am stehenden Patienten durchgeführt wird, werden vor allem die anatomische Form der einzelnen Knochen sowie deren Dichte und Begrenzung beurteilt. Zur Untersuchung der Hals- und Lendenwirbelsäule werden mitunter sogenannte Funktionsaufnahmen gefertigt. Dabei wird der Patient in maximal möglicher Vor- und Rückneigung geröntgt, um die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu überprüfen.
Allerdings erlaubt das Röntgenbild keine Aussage darüber, ob der Patient wegen dieser Veränderungen unter Schmerzen leidet. Es muss oft genug feststellt werden, dass Patienten mit röntgenologisch hochgradigen Veränderungen, die nur durch Zufall festgestellt wurden, völlig beschwerdefrei sind. Andererseits darf ein unauffälliges Röntgenbild nicht dazu verleiten, den Patienten als völlig gesund anzusehen.

 

IMPRESSUM