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Was ist Orthokin/IRAP?

Diese in der Humanmedizin als Orthokin-Therapie bezeichnete Methode wird seit drei Jahren auch in der Tiermedizin unter dem Namen IRAP (Interleukin-Receptor Antagonist Protein Processing System) erprobt.

Dem Patienten werden bei der IRAP-Therapie mit einer Spezialspritze 50 ml Blut aus der Vena jugularis (Halsvene) unter aseptischen Bedingungen (Rasur der Einstichstelle, aseptische Präparation, Handschuhe) entnommen. Die Spritze enthält patentierte, speziell präparierte, mit CrSO4 beschichtete Kugeln aus sehr reinem medizinischem Glas.

Wirkmechanismus:

Kommt das Blut mit den beschichteten Kügelchen in Kontakt wird eine Verletzung simuliert und die im Blut vorhandenen Monozyten (weiße Blutkörperchen) werden durch den Oberflächenkontakt zur Produktion der eigenen Anti-Interkeukine IL1-RA induzieren. Dieser Prozess findet innerhalb 24h in einem Wärmeschrank bei Temperaturen zwischen 37 und 38 Grad statt. Die Proben werden im Anschluss zentrifugiert, um das Il-1 enthaltende Serum von Blutkuchen und Glasperlen zu separieren. Das Serum wird mit Hilfe steriler Filter gereinigt und portionsweise in einzelnen Spritzen aufgezogen.

Wie funktioniert es?

Die entstandene Lösung wird als "konditioniert" bezeichnet. Zur Behandlung gemäß der IRAP Methode wird dem Patienten sein körpereigenes (autologes) konditioniertes Serum in das betroffene Gewebe / Organ injiziert. Dadurch dass es sich um 100% körpereigenes Material handelt ist das Risiko von Nebenwirkungen gering.

 

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