START   |   ZIELE   |   NETZWERKE   |   BIMEDIALER AUSSENDIENST   |   THEMENABENDE   |   KONTAKT

PFERDEMEDIZIN

PFERDEERKRANKUNGEN   |   LOGIN

Was ist PRP/Osteokin?

PRP bedeutet Thrombozyten (Blutplättchen) reiches Plasma und wird aus dem Vollblut des jeweiligen Patienten gewonnen, welches durch eine spezielle Zentrifugation im eigenen Labor für die Injektion vorbereitet wird.

Wirkmechanismus:

PRP ist reich an sogenannten Wachstumsfakoren, welche in den Blutplättchen (Thrombozyten) zu finden sind. In den Thrombozyten befinden sich über 20 verschiedene Wachstumsfaktoren, diese steuern die Zellaktivitäten und geben den Körperzellen Signale, wieder ursprüngliches Gewebe zu regenerieren. Die regenerative Medizin kann auf schonende und mit sehr geringen Nebenwirkungen verbundene Weise die im Individuum vorhandene Heilungspotenz nutzen, um bisher schlecht oder unbefriedigend zu behandelnde Erkrankungen schneller mit besseren (bezogen auf das gebildete Gewebe – Sehnengewebe statt Narbengewebe) Ergebnissen und deutlich geringeren Rückfallquoten zu behandeln.

Wie funktioniert es?

Wenn die Diagnose (zum Beispiel Sehnenerkrankung) gestellt wurde, wird dem Patienten danach eigenes Blut abgenommen und im Labor aufbereitet; dies dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Vorher wird der Patient in der Regel leicht sediert, die Injektionsstelle rasiert und desinfiziert und anschließend wird unter Ultraschallkontrolle in die Defekte der Sehne eine Menge von ca. vier bis zehn Milliliter PRP injiziert und der Patient mit einem Zinkleimverband versehen. Nach der Injektion erhält der Patient zwölf bis 14 Tage Boxenruhe und wird dann zur ersten Nachkontrolle wieder vorgestellt.

 

IMPRESSUM