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HUMANMEDIZIN

Was ist Osteoporose

Unter Osteoporose / Knochenschwund wird eine Skeletterkrankung verstanden, bei der das Gleichgewicht der Knochenregeneration gestört ist.

Es kommt zu einer niedrigeren Knochenmasse und einer verschlechterten Mikroarchitektur. Der Verlauf ist im Bild deutlich sichtbar. Osteoporose entsteht durch den vermehrten Abbau der Knochensubstanz, wodurch die Dichte und Stabilität der Knochen abnimmt.
Normalerweise wird das Knochengewebe ständig abgebaut und neues Knochengewebe gebildet. Daher bezeichnet man das Skelett als lebendes Gewebe, das sich in einem kontinuierlichen Umbauprozess fortwährend erneuert. Die Geschlechtshormone - Östrogen, Testosteron - steuern unter anderem diesen Knochenumbau. Dabei wirken Osteoklasten (die knochenfressenden Zellen) und Osteoblasten (die knochenaufbauenden Zellen) wie in einem Team zusammen.

Beim gesunden Menschen sind Knochenaufbau und -abbau so aufeinander eingestellt, dass die Knochenmasse erhalten bleibt. Bei der Osteoporose ist dieses Gleichgewicht gestört, es wird mehr Knochenmasse „gefressen“ als neue produziert.

 

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